Zusammenfassung des Artikels von Pfeiffer et al. (1995)

Hintergrund: Die orthomolekulare Hypothese von Linus Pauling (1968) geht davon aus, dass bestimmte psychische Erkrankungen durch biochemische Ungleichgewichte entstehen. Vitamintherapie soll helfen, diese auszugleichen.
Ziel der Studie: Der Artikel analysiert 12 veröffentlichte Studien zur Wirksamkeit von Vitamin B6 und Magnesium bei autistischen Personen. Ziel war es, die empirische Evidenz systematisch zu bewerten.
Positive Ergebnisse:
- Die Mehrheit der Studien berichtet über eine positive Wirkung der Behandlung.
- Verbesserungen wurden in Verhalten und biologischen Markern festgestellt.
Methodische Schwächen: Die Autoren weisen darauf hin, dass viele Studien methodische Mängel aufweisen:
- Kleine Stichprobengrößen
- Unklare Messmethoden
- Wiederverwendung derselben Probanden
- Keine Langzeitdaten
- Keine Kontrolle für Regressionseffekte
Ergebnis: Die Ergebnisse sind vielversprechend, aber nicht eindeutig. Es besteht Bedarf an methodisch robusteren Studien, um die Wirksamkeit eindeutig zu belegen.

Quelle: https://link.springer.com/article/10.1007/BF02178295?
